Wer war Arp Schnitger?

Anlässlich des 300. Todesjahres des norddeutschen Orgelbauers Arp Schnitger (1648-1719) haben sich 30 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-11 an der Fritz-Reuter Schule Bad Bevensen auf die Spuren dieses berühmten Menschen und seiner Instrumente begeben.

An verschiedenen Projekttagen beschäftigten sie sich mit dem Aufbau und der Funktion einer Orgel, mit dem Thema „Schwingungen“ und dem klanglichen Experimentieren mit selbstgebauten Orgelpfeifen. Sie erforschten das Leben und Wirken des Orgelbauers und setzten ihre Erkenntnisse in einem eigenen Film über Arp Schnitgers Geschichte um. Sie komponierten kleine Orgelstücke und lernten neben der Orgel in der Dreikönigskirche Bad Bevensen auf einer Exkursion auch die Schnitger-Orgeln in St. Cosmae Stade und St. Pankratius Neuenfelde kennen.

Konzept und Leitung:
Ute Bautsch-Ludolfs, Antje Knobloch, Silke Lindenschmidt, Ulf Pankoke

Förderpartner:
Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Lions Club Bad Bevensen

Filme:
Anna-Kristina Bauer, Andreas Graf

Im Rahmen des Projekts „Wer war Arp Schnitger?“ haben die Schülerinnen und Schüler eigene Orgelpfeifen gebaut. Mit den Bausätzen der „Melopipes“ von Orgelbaumeister Johannes Hüfken aus Halberstadt funktionierte das ganz hervorragend und so konnte schon nach einer Schulstunde gemeinsam musiziert werden. Nähere Informationen und weitere Filme zum Material unter www.melopipe.de

Die „Doe-Orgel“ ist ein Erfolgsmodell, das im Rahmen des Orgelvermittlungsprogramms „Orgelkids“ in den Niederlanden entwickelt wurde und mittlerweile weltweite Verbreitung findet. Am ersten Projekttag haben die Schülerinnen und Schüler in Bad Bevensen aus den 127 Einzelteilen des Bausatzes eine kleine funktionstüchtige Orgel zusammengebaut. Nähere Informationen, Filme und Material unter http://orgelkids.nl/

In St. Cosmae Stade ist Arp Schnitgers erste Orgel (1668-1675 / 1688) zu bestaunen. Im Rahmen des Projekts „Wer war Arp Schnitger?“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Fritz-Reuter-Schule Bad Bevensen auf eine Orgelexkursion begeben und den Ort kennengelernt, in dem Schnitgers internationale Karriere seinen Lauf nahm. Anschließend ging es weiter in die St. Pankratiuskirche Neuenfelde, wo die größte zweimanualige Orgel (1683-1688) zu sehen ist und eine Gedenktafel an den berühmten Orgelbauer erinnert.