14. bis 16. September 2026 | Ev. Akademie Loccum
Ins Singen bringen
Gemeinsames Singen initiieren, fördern und begleiten
Wie bringen wir Menschen heute ins Singen? Wie lässt sich das gemeinsame Singen in verschiedenen Altersgruppen und Lebenswelten fördern? Was qualifiziert Singen als religiöse Praxis, und welche Rolle spielen dabei alte und neue Lieder? In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers liegen mit dem MASTERPLAN SINGEN konzeptionelle Überlegungen für eine gezielte, landeskirchenweite Förderung des gemeinsamen Singens vor. Daran anknüpfend wollen wir auf dieser Tagung die Potenziale des gemeinsamen Singens in einer extrem pluralisierten Gesellschaft diskutieren. Wir werden innovative Ansätze zur Singeförderung kennenlernen sowie Strategien für kirchliche und kulturelle Handlungsfelder entwickeln.
Eine Kooperation von der Ev. Akademie Loccum und VISION KIRCHENMUSIK.
Gefördert von der Stiftung Niedersachsen und der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Programm
Montag, 14. September 2026
bis 13.30 Uhr: Anreise & Stehkaffee
14 Uhr
Begrüßung und inhaltliches Warmup
Prof. Dr. Julia KOLL, Direktorin der Ev. Akademie Loccum
Ulf PANKOKE & Silke LINDENSCHMIDT, Leitung VISION KIRCHENMUSIK, Hildesheim
14:15 Uhr
Singen heute: Schlaglichter aus Kirche und Gesellschaft
- Singen – eine demokratiefördernde Maßnahme?
Antje VALENTIN, Generalsekretärin Deutscher Musikrat, Berlin
. - Singen in Gottesdiensten
Frieder DEHLINGER, Pfarrer im Amt für Kirchenmusik der Ev. Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
. - Experimentelle Singeformen in kirchlichen Kontexten
Silke LINDENSCHMIDT & Ulf PANKOKE, Hildesheim
. - Last Christmas im Stadion. Notizen einer teilnehmenden Beobachtung
Prof. Dr. Julia KOLL, Loccum
. - Singen in der Kirchenmusikausbildung
Prof. Dr. Dr. Timm SIERING, Prorektor der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth
15:45 Uhr: Kaffee, Tee und Kuchen
16:15 Uhr
Wer singt, betet doppelt? Was die Wissenschaft über Singen als religiöse Praxis weiß
Prof. Dr. Melanie WALD-FUHRMANN, Musikwissenschaftlerin und Ko-Direktorin des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, Frankfurt am Main
17:45 Uhr
Meine eindrücklichsten Singe-Erlebnisse | Austausch in Kleingruppen
18:30 Uhr: Abendessen
19:30 Uhr
Welche Lieder kommen ins neue Gesangbuch und warum? Einsichten nach der Erprobungsphase
LKMD Beate BESSER, Landeskirchenmusikdirektorin der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg und Vorsitzende des Liederausschusses der Gesangbuchkommission, Oldenburg
Christian VERWOLD, Pastor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und Referent im EKD-Projektbüro Ev. Gesangbuch, Büsum / Hannover
21 Uhr: Begegnungen auf der Galerie
Dienstag, 15. September 2026
8:15 Uhr: Einladung zur Andacht, anschließend Frühstück
9:30 Uhr
Singen, lebenslang: Arbeit in Teilplena zu verschiedenen Altersgruppen
- Kleinkinder und KiTa
Moderation: Dr. Philipp BUCHALLIK, Studienleiter für gesellschaftspolitische Jugendbildung und Junge Akademie, Ev. Akademie Loccum
. - Kinder im Grundschulalter
Moderation: Kreske VAN WEZEL, Dozentin für den Bereich Grundschule am Religionspädagogischen Institut Loccum
. - Konfirmand:innen und Jugendliche
Moderation: Prof. Tamara SCHMIDT, Musikvermittlung an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg und Wiss. Mitarbeiterin am Institut für musikpädagogische Forschung, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
. - Junge Erwachsene
Moderation: Prof. Dr. Silke LEONHARD, Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum und apl. Prof. für Religionspädagogik an der Goethe Universität Frankfurt a.M.
. - Senior:innen
Moderation: Silke van Doorn, Studienleiterin am Predigerseminar Loccum
. - Generationenübergreifendes Singen
Moderation: Simone Schad-Smith, Soziologin und Pastorin der Ev.-luth. Kirchengemeinde Loccum
12:30 Uhr: Mittagessen
14 Uhr
Präsentation der Arbeitsergebnisse im Plenum
14:45 Uhr
Was folgt daraus für unsere jeweiligen Handlungsfelder? Beratung in Kleingruppen (I)
15:15 Uhr
Aufbruch zum Kloster Loccum, dort Kaffee, Tee & Kuchen im Kreuzgang
16 Uhr
Singeparcours quer durchs Kloster
Mit Micha KEDING, Popkantor im Kirchenkreis Verden | Jan MEYER, Kantor an der Gospelkirche Hannover und Fachbereichsleiter Popularmusik am Michaeliskloster Hildesheim | LKMD Benjamin DIPPEL, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Hildesheim | Ulf PANKOKE, Hildesheim | Karola SCHMELZ-HÖPFNER, Popkantorin, Delmenhorst
17:25 Uhr
Gemeinsamer Abschluss in der Stiftskirche
18:30 Uhr: Abendessen
19:30 Uhr
Welche Rolle spielen welche Lieder in der Singeförderung? | Abendgespräch
- Esther PETRI, Geschäftsführerin CARUS Verlag, Stuttgart
. - LKMD Kord MICHAELIS, Landeskirchenmusikdirektor der Ev. Kirche in Baden, Vorsitzender der Ständigen Konferenz für Kirchenmusik und Vorsitzender der Steuerungsgruppe Neues Ev. Gesangbuch, Pforzheim
. - Stephan DOORMANN, künstlerischer Leiter der chor.com, Musikpädagoge und Chorleiter am Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium Celle
21 Uhr: Begegnungen auf der Galerie
Dienstag, 15. September 2026
8:15 Uhr: Einladung zur Andacht, anschließend Frühstück
9:30 Uhr
Die Bedeutung der Singeförderung für die Kirchenmusikentwicklung und kirchliche Kulturpolitik
Impuls: LKMD Benjamin DIPPEL, Hildesheim
Respons: LKMD Matthias HANKE, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Stuttgart
10 Uhr
Was will ich in den nächsten 100 Tagen tun? Was ist für unser Handlungsfeld zentral? | Beratung in Kleingruppen (II)
….z.B. Arbeit an Maßnahmenkatalogen & Checklisten für Kirchenkreise
11:30 Uhr
Zusammentragen im Plenum
- Unsere Tagungsbeobachter:innen haben das Wort:
Prof. Dr. Vanessa-Isabell REINWAND-WEISS, Direktorin der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und Professorin für Kulturelle Bildung am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim
. - Dr. Michael SCHNEIDER, Hymnologe und Theologe, Studiendekan am FB Ev. Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
So geht’s weiter: Statements und Verabredungen
12:30 Uhr: Mittagessen und Tagungsende
Tagungsgebühren
Regulär: 270€
Ermäßigt: 170€
Die Tagungsgebühr beinhaltet Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag.
Für Auszubildende, Studierende, Freiwilligendienstleistende sowie Arbeitslose gilt die ermäßigte Gebühr nur bei Vorlage einer gültigen Bescheinigung.
Eine Reduzierung der Tagungsgebühr für eine zeitweise Teilnahme ist nicht möglich.