„Happy Birthday Death“: Mit Musik Abschied neu gestalten Quartett PLUS 1 lädt zu Ritual-Workshop in die St. Martini Gemeinde Brelingen ein
Geburtstag und Tod in einem Satz? Freude und Verlust gemeinsam feiern? Genau dieses Spannungsfeld steht im Mittelpunkt von „Happy Birthday Death“, einem dreitägigen Workshop vom 20. bis 22. November 2026 in der St. Martini-Gemeinde Brelingen. Das Künstlerinnenkollektiv Quartett PLUS 1 verbindet dabei Musik, Performance und Rituale und lädt Musikinteressierte und Kulturbegeisterte ein, neue Formen des Erinnerns und Abschiednehmens zu entwickeln.
„Trauer ist nicht schwarz oder weiß. Sie hat viele Farben und Facetten. Wir wollen mit Musik, Humor und gemeinschaftlichem Tun neue Räume für Abschied und Erinnerung öffnen“, sagen die Künstlerinnen vom Quartett PLUS 1. Zum Auftakt zeigen Katharina Pfänder, Kathrina Hülsmann und Verena Ries Ausschnitte aus eigenen Musik-Performances und kommen mit den Teilnehmenden über Rituale, Symbole und ihre Wirkung ins Gespräch. Anschließend entstehen in verschiedenen Arbeitsgruppen eigene Mini-Rituale. Im Mittelpunkt stehen dabei Klang und Raum, Körper und Bewegung, Nähe und Distanz, Licht, Ausstattung und die Beteiligung des Publikums.
Der Workshop im November richtet sich nicht nur an Musizierende: Entscheidend sind die Freude am gemeinsamen Tun und die Bereitschaft, Gewohntes zu hinterfragen und Neues auszuprobieren. Den öffentlichen Abschluss bildet die Andachtsfeier “ResonanzRaum – Zeit für eine musikalisch-performative Atempause”.
Ein erstes Kennenlernen mit Quartett PLUS 1 ist bereits am 19. September 2026 von 10 bis 13 Uhr möglich.
„Happy Birthday Death“ wurde ausgezeichnet mit dem RESONANZEN Konzeptpreis für Musikvermittlung von VISION KIRCHENMUSIK und der Hanns-Lilje-Stiftung.
Nähere Informationen zum Projekt: https://www.quartettplus1.de/
Termine
Veranstaltungsort: St. Martini-Gemeinde Brelingen
Auftakt & Kennenlernen:
19. September 2026, 10–13 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung bis 14.9. unter https://www.formulare‑e.de/f/happy-birthday-death
Workshop:
20. November, 16–19 Uhr
21. November, 9.30–19 Uhr, anschließend gemeinsamer Abend
22. November, 11–13 Uhr und 15.30–16.15 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Öffentliche Abschlussveranstaltung:
22. November 2026, 17–18 Uhr
ResonanzRaum – Zeit für eine musikalisch-performative Atempause
Mitwirkende: Workshop-Teilnehmende, Chor St. Martini (Leitung: Sabine Kleinau-Michaelis),
Jörg Eikemeier (Orgel), Quartett PLUS 1
Der Eintritt ist frei.
Zum Quartett PLUS 1
Auf der Suche nach musikalisch-performativen Formaten haben Quartett PLUS 1 & Verena Ries das Ritual als zeitlose und innovative Form des gemeinschaftlichen Tuns, als sinnliche und sinnvolle Art des ästhetischen Reflektierens gefunden. Über Musik und Handlungen schaffen sie zusammen mit dem Publikum ganzheitliche Erlebnisse und feiern die Gemeinschaft, in der das Individuelle im Kollektiven aufgeht. Die Künstlerinnen arbeiten ortsspezifisch, ermöglichen neue Hörhaltungen und aktive Teilhabe. Zu ausgewählten Inhalten und Settings kreieren sie innovative, barrierearme, Zielgruppen und Generationen übergreifende Zugänge. Aus dieser Zusammenarbeit sind seit 2015 zahlreiche Projekte entstanden. Ihre künstlerische Ritualforschung wurde 2014 mit dem Junge Ohren Preis ausgezeichnet. 2019 und 2021 erhielten sie den Förderpreis Musikvermittlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Musikland Niedersachsen. 2020 folgten das Reload-Stipendium der Kulturstiftung des Bundes, sowie 2021 das Take Care Stipendium des Fonds Darstellende Künste und 2025 der RESONANZEN Konzeptpreis für Musikvermittlung von VISION KIRCHENMUSIK und der Hanns-Lilje-Stiftung.
Zum RESONANZEN Konzeptpreis für Musikvermittlung
Der RESONANZEN Konzeptpreis für Musikvermittlung ist ein gemeinsames Projekt von VISION KIRCHENMUSIK und der Hanns-Lilje-Stiftung und wurde erstmals 2024 ausgelobt. Er lädt Künstlerinnen und Künstler der freiberuflichen Kunst‑, Kultur- und Musikvermittlungsszene ein, sich kreativ mit Kirchenmusik auseinanderzusetzen und die musikalische Vielfalt gemeinsam mit Chören und Musikgruppen vor Ort in neuen Formaten erlebbar zu machen. An drei Orten in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers werden auch 2026 innovative Musikvermittlungsprojekte mit Profis und Laien realisiert, die das regionale Kulturprogramm zeitgemäß weiterentwickeln und erweitern, neue Zielgruppen aktivieren und zugleich Vorbild sind für andere Kirchengemeinden.
Zur Hanns-Lilje-Stiftung
Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Kunst und Kultur, Politik und Gesellschaft sowie mit Wissenschaft, Technik und Wirtschaft. Sie wurde 1989 gegründet und gehört zu den größten fördernden kirchlichen Stiftungen in Deutschland. Informationen zur Hanns-Lilje-Stiftung unter www.lilje-stiftung.de.
Zu VISION KIRCHENMUSIK
VISION KIRCHENMUSIK ist eine Einrichtung der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und der bundesweit erste Fachbereich für Musikvermittlung im kirchlichen Bereich. In Zusammenarbeit mit Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern sowie weltlichen Projektpartnern aus den Bereichen Kultur und Bildung werden seit 2014 Konzepte entwickelt, die Kirchenmusik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und neue Menschen für Kirchenmusik begeistern.
www.visionkirchenmusik.de
Pressebilder
(v.l.n.r.) Maren Eikemeier, Katharina Pfänder und Sabine Kleinau-Michaelis freuen sich auf das besondere Musikprojekt in Brelingen
Logo “Happy Birthday Death”
KONTAKT
Silke Lindenschmidt
Leitung VISION KIRCHENMUSIK
E‑Mail: lindenschmidt@visionkirchenmusik.de
Telefon: Schreiben Sie gern per Mail eine Rückrufbitte unter Angabe Ihrer Telefonnummer. Ich melde mich schnellstmöglich bei Ihnen zurück. Herzlichen Dank!